Um den künftigen Verkehrsanforderungen gerecht zu werden, entstehend östlich und westlich des Erfurter Hauptbahnhofs zwei Überwerfungsbauwerke. Mit der Anpassung des Spurplans können sich Züge dann auf den Strecken Nürnberg–Halle/Leipzig und Weimar–Eisenach kreuzungsfrei begegnen.
Die Maßnahmen ermöglichen einen Halbstundentakt im Fernverkehr mit kurzen Haltezeiten, parallelen Ein- und Ausfahrten sowie besseren Anschlüssen. Dies steigert die Kapazität und die Betriebsstabilität im Nah- und Fernverkehr.
Die Erhöhung der Geschwindigkeiten zwischen Erfurt und Unterleiterbach schafft zudem eine wesentliche Grundlage für die Umsetzung des Deutschlandtakts – mit zusätzlichen Verbindungen, verkürzten Reisezeiten und optimierten Anschlüssen. Zugleich wird die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur für den Güterverkehr verbessert und die Verlagerung von Transporten auf die klimafreundliche Schiene weiter gefördert.